Spielberichte Basketball

Spielberichte Basketball (88)

Unter umgekehrten Vorzeichen verlief die Bezirksklassen-Rückrundenbegegnung zwischen unseren Basketball-Herren und dem TV Passau. Hatten wir in der Vorrunde noch mit einem Verlegenheits-Team verloren, in dem eine Reihe erfahrener Spieler und wichtige Topscorer fehlten, so hatte diesmal der Passauer Gast mit lediglich fünf Spielern den schwarzen Peter, so dass unser 63:47-Sieg schlussendlich nicht überraschte.

Trotzdem zeigte bei uns, zumindest im ersten Viertel, nur „Reißer“ Andi Kuhn gewohnte Leistung. Die früheren Punktesammler Felix Brandl und Jakob Bauer, der allerdings nur kurzzeitig auf dem Feld war, kamen nach langen krankheits- und verletzungsbedingten Aussetzern nicht richtig in Tritt. (Zahllose Dreierversuche fanden ihr Ziel nicht). Passau konnte das anfangs nutzen, zeigte Zähne und hielt bis zur Halbzeit (erste zwei Viertel 11:11 bzw. 13:12!) voll mit, zumal man sich im Heim-Team anfangs nicht ganz einig war. Im dritten Spielabschnitt zogen wir aber deutlich an und setzten unsim letzten Viertel (24:14) dann mit Schnellangriffen, zu denen nicht zuletzt die frühzeitige Verteidigung des gegnerischen Aufbaus durch Rainhard Gaidas und Jeremias Grum verhalfen, voll durch. Dagegen nahm bei den TV-lern die Foulbelastung gefährlich zu und die fehlende Wechselmöglichkeit schlug allmählich mit geringerer Spritzigkeit zu Buche. Zwar mussten am Schluss auch unsere „Abwehr-Türme“ Andi Kuhn und Arthur Schmidt mit vier Fouls zittern, aber man hatte im Gegensatz zu den Passauern, deren „Punkte-König“ Florian Wittmann gegen die TG-Defense schwer zu kämpfen hatte, mit U16-Jungspund Florent Llumnica ein erstaunlich defensivstarkes Ass im Ärmel, das zusätzlich auch in der Offense sehr wirksam agierte.

Alles in Allem wurde von beiden Kontrahenten kein berauschendes Spiel geboten.  Trotzdem erlebte man wenigstens ein vom Kämpferischen her überzeugendes Derby.

TG Vilshofen:  Andreas Kuhn (27, 13/5), Felix Brandl (11, 3 Dreier), Florent Llumnica (11, 6/1), Andreas Ebner (4), Jeremias Grum (4), Rainhard Gaidas (3, 1 Dreier), Arthur Schmidt (3, 2/1), Jakob Bauer, Maximilian Schmieder.

TV Passau: Florian Wittmann (16, 10/4), Paul Nikolaus (14, 2/2), Sebastian Pischl (11, 4/1), Andrei Bostan (4, 1/0), Ingo Schiller (2).

Letzte Änderung am Samstag, 03 März 2018 23:39

Ein Herzschlagfinale lieferte unser Team in Passau. Der TV unterlag uns im Deby-Rückspiel  erst in der allerletzten Sekunde hauchdünn 62:63, nachdem er sich in der letzten Minute von einem 63:55-Rückstand bis auf einen Punkt herangearbeitet hatte. 

Des Passauer Coach Martin Freund reagierte auf die drohende Niederlage in der 38. Minute mit einer Umstellung auf Pressdeckung. Eine taktische Maßnahme die wirkte. Unsere Spieler zeigten plötzlich Nerven und verfielen in unverständliche, fehlerträchtige Hektik. Zwar versuchte Coach Jakob Bauer wieder Ordnung in die Reihen zu bringen, war aber damit nur teilweise erfolgreich. Unser ausgepowerter Topscorer Florent Llumnica konnte der Doppeldeckung seiner Gegner kaum noch Herr werden und hatte zudem Schwierigkeiten seine Mitspieler einzusetzen. Gut, dass da ein Stefan Wenzl sich ein Herz fasste und mit einem erfolgreichen Einhand-Fading-Wurf den Passauer Lauf wieder etwas bremste. Trotzdem lief in der Schlussphase alles Richtung Passauer Sieg: Georg Telisselis versenkte einen Dreier und ließ ihm zwei Freiwurfpunkte folgen und Fliorent ein „Fels“ in unsrer Defense musste mit fünf Fouls vom Feld. Zwar hatten wir, bei eigenem Einwurf, nur noch 10 Sekunden zu überstehen, ließen aber die zum Ballhalten nötige Coolness vermissen, so dass die Dreiflüsse-Städternochmals Gelegenheit zu einem Korbleger bekamen, was das Ergebnis am Ende gedreht hätte. Der Layup-Versuch kam auch tatsächlich noch zustande, blieb aber mit dem Schlusssignal einen Moment lang auf der Korbhalterung liegen und „tropfte“ anschließend, ohne ins Netz zu gehen, herab.

Ein für uns glückliches Ergebnis in einer hart umkämpften Partie. Angesichts unseres im letzten Viertel zwischendurch bis auf 14 Punkte angewachsenen Vorsprungs aber letztendlich nicht unverdient.

Es spielten: Florent Llumnica (55, 7/5), Florian Wenzl (6 2/0), David Höng (2), Muhamed Alali, Andreas Leimpek, Ognjen Kacavenda.

Nicht gekämpft haben dagegen unsere Basketball-Herren. Sie mussten das Auswärtsspiel gegen Landshut 2wegen Spielermangel absagen.

Erneut wieder in neuer Zusammensetzung versuchte sich unser Basketball-Herren-Team in Sonnen. Und auch diesmal hatte man wieder nur einen der Topscorer zur Verfügung: Felix Brandl war nach langem Krankenstand endlich zurück, allerdings noch nicht in alter Stärke. Nicht nur er, auch die ansonsten gut eingebundenen Mitspieler kamen mit den Körben nicht richtig zurecht. An einen 80:61-Sieg wie in der Vorrunde war so nicht zu denken. Center Arthur Schmidt konnte zwar den Sunninger Korbschützenkönig Matthias Hofmann etwas bremsen, aber dafür trafen die DJK-ler Benedikt Reischl und Florian Biebl umso besser. Nur das zweite und dritte Viertel konnten wir holen (18:16, 14:13). Wenigstens fiel die Niederlage mit 56:60 erträglich aus. Allerdings haben wir wohl noch eine längere Durststrecke vor uns und können nur auf weitere Spielergenesung hoffen.

Erstmals hat nun unser U16-Spieler Florent Llumnica drei Altersklassen höher gepunktet!

Es spielten: Altin Kabashi (12, 6/4), Arthur Schmidt (12, 2/0), Felix Brandl (10, 6/3, 1 Dreier), Lucas Englisch (9, 7/3), Andreas Ebner (2), Johannes Listl (1, 2/1), Jeremias Grum, Erich Spenst.

Eine 58:95-Niederlage handelten sich unsere Basketball-Herren zuhause gegen Landshut II ein, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksklasse.

 Der Gast überzeugte in allen Belangen, während unser Team auch diesmal in punkto Zusammenspiel, Passgenauigkeit und Treffsicherheit immer noch nicht zu alter Routine zurückgefunden hat. Wie auch, wenn die Aufstellung aufgrund von Spielerausfällen ständig wechselt und sichere Korbgetter fehlen bzw. Mangelware sind. Zwar hatte wir diesmal mit Andi Kuhn endlich wieder einmal  einen selbstsicher und energisch agierenden Player auf dem Feld, aber um gegen eine Spitzenmannschaft das Match zu reißen bedarf es mehrerer Topscorer und die sind zur Zeit im Krankenstand. Und so kam es wie es kommen musste: Nur im ersten Viertel konnten wir auf Augenhöhe mitspielen (16:18 aus unserer Sicht). Bereits im nächsten Spielabschnitt kam der Einbruch (14:33). Über 14 Punkte kamen wir in keinem Viertel hinaus (14:21, 14:23).

Es spielten: Andi Kuhn (25, 8/2, 1 Dreier), Lucas Englisch (15, 8/5), Johannes Listl  (11, 8/7), Jeremias Grum (3, 1 Dreier), Florent Llumnica (2, 2/0), Erich Spenst (2), Sonlly Sanchez (2/0), Andreas Ebner.

Auch die U16-er  mussten mit einem 58:107 gewaltig Federn lassen. Nachdem lange Zeit nicht fest stand, ob man überhaupt antreten könne und erst sozusagen in letzter Sekunde das Team „zusammengekratzt“ werden konnte, war von Anfang an klar, dass in diesem Rückspiel gegen DJK Sonnen eine Niederlage ins Haus stehen würde, obwohl man in Sonnen das Vorspiel  112:94 gewonnen hatte. Aber so wie die Sunnies dann tatsächlich in der Vilsstadt aufspielten wurde mehr als deutlich, dass wir auch bei bester Besetzung nicht bestehen hätten können. Die DJK-ler spielten wie aus einem Guss und boten Basketball vom Feinsten. Sonnen hat hier eine mehr als respektable Ausbildungsarbeit geleistet. Mit einem 31:7 und 34:15 wurden wir in den ersten zwei Vierteln überfahrenund hatten auch in den restlichen Spielabschnitten wenig zu melden. Nur das letzte Viertel konnte Florent Llumnica etwas freundlicher gestalten (19:20). Insgesamt wirkten wir unkonzentriert, ließen Übersicht vermissen und agierten teilweise ängstlich und überhastet - ganz im Gegensatz zum verdienten Sieger der Partie, der in dieser Form wohl nicht zu schlagen ist. Das letzte Viertel wäre sogar noch an uns gegangen, wenn man es nicht - aus Wurstigkeit und Unüberlegtheit - versäumt hätte in der letzten Spielsekunde den Gegner am Dreierwurf zu hindern, was durchaus möglich war.

Es spielten: Florent Llumnica (56, 14/9, 1 Dreier), Stefan Wenzl  (2), David Höng, Ognjen Kacavenda, Ardit Kabashi, Andreas Leimpek.

DJK Sonnen: Christoph Reischl (41, 2/0, 1 Dreier), Linus Krinninger (30, 1/1, 1 Dreier), Benedikt Reischl (16), Katharina Wipplinger (11, 2/0, 1 Dreier), Paul Morhard (4, 1/0), Luisa Maria Stone (2), Jenny Weiss (2), Jonas Michl (1, 2/1), Sofie Hofbauer, William-Tonga Joao, Franziska Molter.

Eine überraschende Niederlage heimsten unsere die U18-Basketballer ein. Zuhause hatten sie das Landshuter Team in der Vorrunde noch 100:55 geschlagen. Im Rückspiel drehten die Herzogstädter jetzt den Spieß um und siegten 93:57.

Freilich waren diesmal ganz andere Voraussetzungen gegeben. Einmal mussten wir mit Till Niederfeilner, der zurzeit verletzungsbedingt zum Pausieren gezwungen ist, auf einen unserer Topscorer verzichten und wieder einmal konnten wir nur fünf Leute aufbieten. Zudem beschäftigten die Gastgeber die in der Vorrunde eingesetzten Spieler diesmal als Kampfrichter bzw. Zuschauer und schickten an ihrer Stelle ihr in Oberbayern kampferprobtes Bezirks-Oberliga-Team auf das Feld. Dessen gewiefter Trainer verstand es mit vielen taktischen Maßnahmen die Wirkungskreise unseres Topspielers Florent Llumnica so einzuengen, dass er die sonst übliche Punktemenge bei weitem nicht erreichte. Die Korbschützenarbeit traf daher diesmal  in der Hauptsache Jeremias Grum und Altin Kabashi. Nur im ersten Viertel gelang es so auf Augenhöhe zu spielen (18:19 aus unserer Sicht).

Schon im Zweiten Spielabschnitt kam mit 9:34 der große, vorauszusehende Einbruch. Aber in der Halbzeitpause einigten wir uns auf eine neue Zielvorgabe: der 45-Punkte-Vorsprung aus dem Heimspiel, den Landshut (mit Ansage!) knacken wollte, sollte unbedingt gehalten werden, um damit die Möglichkeit nicht zu verlieren am Saisonende die Meisterschaft zu holen. Das schien – angesichts des Halbzeitstands 53:27 für Landshut und der nicht vorhandenen Wechselmöglichkeiten – kaum zu bewältigen, verfehlte aber motivationsmäßig seine Wirkung nicht. Mit neuem Schwung ging es, allerdings zunächst mit weiter wachsendem Rückstand, in die zweite Hälfte. Jetzt fehlte den Landshutern bei einem Spielstand von 81:39 und einer Differenz von 42 Zählern nur noch 4 weitere, um die 45 aus dem Vorspiel zu übertreffen. Aber wenn die Hausherren geglaubt hatten unser Team nun endgültig in die Knie zwingen zu können, hatten sie sich getäuscht: Mit unglaublichem Einsatz holten sich unsere erschöpften Leute das letzte Viertel mit 18:12 und retteten die Meisterschafts-Chance.  Der diesmal etwas ausgebremstem Florent Llumnica reagiert entsprechend begeistert: „Über einen Sieg hab ich mich noch nie so gefreut wie über dieses Niederlagenergebnis!“ Und auch der Coach meinte: „Trotz Spielverlust ein gefühlter Sieg!“

Es spielten: Jeremias Grum (23, 9/3, 2 Dreier), Altin Kabashi (21, 11/5), Florent Llumnica (11, 2/1), Maxinilian Schmieder (2, 2/0), Marco Defendenti.

Endlich wieder einmal mit neun Spielern auf dem Feld und trotzdem verlieren unsere Herren  54:66.  Noch dazu daheim gegen die Straubinger, die in der Bezirksklasse drei Plätze weiter hinten liegen und die man in der Vorrunde in Straubing noch 72:49 geschlagen hatte.

Jakob Bauer, sonst Topscorer, diesmal aber wegen Verletzung als Coach aushelfend, kriegt sich fast nicht mehr ein und spricht von Gurkenspiel und Chaos. Freilich, die Spielerzahl allein garantiert noch kein gutes Spiel, wenn man nicht zusammengespielt ist und wenn vor allem die besten Korbjäger fehlen. Neben Jakob Bauer waren das Andi Kuhn und Felix Brandl, alle drei bisher in jeder Begegnung hoch zweistellig punktend. Zwar gingen wir bis zur Hälfte des ersten Viertels in Führung (9:5), aber dann riss der Faden und der Abschnitt wurde 11:19 abgegeben. Fehlpässe, schwache Abwehr von Weitwürfen, viele Fehlversuche - sowohl von weit wie nah - Unkonzentriertheit am laufenden Band ließen den Rückstand wachsen (2. / 3. Viertel: 16:19 / 8:13 aus unserer Sicht). Und auch als im Endspurt Johannes Listl und Rainhard Gaidas aufdrehten, Markus Bischl die Bälle erfolgreich durchsteckte und sich endlich eine Wende abzuzeichnen begann, machten wir den Flow mit einem Wechselfehler und technischen Fouls gleich wieder zunichte. Der Gewinn des letzten Viertels 19:15 brachte nichts mehr. Fazit des Coachs: „ Die Niederlage ist umso ärgerlicher, als der Gegner nur wenig zu bieten hatte.“

Es spielten: Markus Bischl (10, 4/4), Johannes Listl (10, 4/2), Rainhard Gaidas (9, 4/3, 2 Dreier), Andreas Ebner (9, 2/1), Christian Wendl (8), Arthur Schmidt (3, 6/1), Altin Kabashi (2, 2/0), Erich Spenst (2), Bernhard Glessinger (1, 2/1).

Besser machte es unser Basketball-U18 Team, welches den Straubinger Gästen keine Chance ließ und sie mit 95:35 abfertigte. Dabei lagen die Gäuboden-Städter bis zur 6. Minute sogar in Führung. Dann aber nahmen wir das Heft in die Hand und ließen bis zur 13. Minute keinen Korb mehr zu. Altin Kabashi, Florent Llumnica und insbesondere Jeremias Grum spielten wie entfesselt auf und punkteten fast nach Belieben. Letzterer versenkte sieben Dreier, bei nur zwei Fehlversuchen!  Auch die Defense ließ keine Wünsche offen. Trotz größenmäßiger Unterlegenheit schnappte man sich die Rebounds, fing laufend Pässe ab und schaffte viele Turnovers. Die Viertelergebnisse spiegeln die ganze Überlegenheit wider: 24:6, 28:8,19:11, 24:10. Alle kamen zu Punkten. Besonders erfreulich das sichere und harte Zupacken beim Kampf um den Ball.

Es spielten: Jeremias Grum (36, 3/3, 7 Dreier), Florent Llumnica (30, 3/1, 1 Dreier), Altin Kabashi (19, 5/1), Maximilian Schmieder (6), Marco Defendenti (2), Stefan Wenzl (2).

Auch das in die Vorrunde  vorgezogene erste Spiel der Rückrunde holten sich unsere U16-Basketballer.  Mit 84:65 schlugen sie in Landshut das Heim-Team und starteten so, weiterhin ungeschlagen, vorzeitig in die neue Saison.

Der Winter hatte zugeschlagen: Beide Mannschaften gingen geschwächt mit nur fünf Spielern ins Match. Wir verstanden es  aber den Spielermangel besser wegzustecken. Keine Fouls war die Devise und wirklich kam man mit nur fünf  Fouls insgesamt über die Runden. Das Heim-Team konzentrierte sich auf die Abwehr unseres Topscorers Florent Llumnica, der tatsächlich diesmal auf „bloß“ 43 Punkte kam. Allerdings gelang es den Landshutern nur unter Verstößen gegen die Manndeckungspflicht seine Kreise zu stören, wodurch er sich zeitweise gegen drei Verteidiger behaupten musste. Das eröffnete andererseits Freiräume und Anspielmöglichkeiten für den zweiten Vilsstädter Top-Mann Till Niederfeilner, der das mit 30 Punkten weidlich nutzte.  Überraschung des Tages war auf unserer Seite Daniel  Ulmer der dankenswerter Weise kurzfristig eingesprungen war undoffensichtlich das Basketballspielen während seiner Spielabstinenz nicht verlernt  hatte. Obwohl gesundheitlich angeschlagen, trug auch David Höng zum erfreulichen Punktestand bei und Ardit Kabashi, Jüngster in unseren Reihen, überzeugte mit Schnelligkeit, Abfangen von Pässen, sowie guter Defense. Obschon körperlich nicht der Größte, zeigte er verblüffende Größe im Holen der Rebounds.

Fazit: Nur im 3. Viertel, das 14:17 verloren ging, waren einige Schwächen (unkonzentrierter Abschluss) zu verzeichnen. Ansonsten aber eine rundum zufriedenstellende  Leistung und ein schönes Weihnachtsgeschenk, das die Mannschaft da geboten hat.

Es spielten:  Florent Llumnica (43, 4/1), Till Niederfeilner (30), Daniel Ulmer (7, 1/1), David Höng (4), Ardit Kabashi.

Erneut nicht zu schlagen waren unsere U16-Basketballer. Dies musste auch das aus Passau angereiste Team akzeptieren, dessen Topscorer Korbinian Freund seine Kameraden wegen Verletzung leider nur von der Bank aus unterstützen konnte. Der Sieg war deutlich: 93:65!

Wieder bestimmte unserSupertalent Florent Llumnica von Anfang an das Nachbarschafts-Derby und das, obwohl er an diesem Tag bereits ein Bezirksligaspiel in der Dingolfinger Mannschaft hinter sich gebracht hatte. Gegen ihn war einfach kein Kraut gewachsen. Zwar setzten die Passauer taktisch alles dran seine Wege zu blockieren und ihn zu stellen. Jedoch ohne Erfolg: Samt Ball war er schneller als seine Verteidiger und fand selbst unter größter Bedrängnis immer wieder den Weg zum Korb und verwandelte zielsicher. Reboundsicher unter beiden Körben verschaffte er sich und seinen Mitspielern im Nachgang zahlreiche neue Chancen. Kommentar des Gäste-Coachs Martin Freund: „Der Mann ist einfach nicht zu halten“. Das war umso bitterer, als das Gäste-Team unter seiner Anleitung ein recht gefälliges Spiel aufzog und er vor allem mit Georg Telisselis einen geschickten, durchsetzungsstarken, treffsicheren Aufbauspieler hatte, der es verstand seine Scorer mit Pässen zu versorgen. Aber Llumnica hatte seinerseits mit Till Niederfeilner, dem nach ihm besten Werfer des unseresTeams, einen genialen Anspielpartner und dem  Coach Altin Kabaschi gelang es unsere Verteidigung wirkungsvoll zu mobilisieren. Hut ab vor der Verteidungsleistung unserer Spieler. Erst in der Schlusspassage kamen die Gäste stärker zum Zug und sicherten sich das letzte Viertel knapp mit 21:20. (Übrige Viertel: 24:12, 25:12, 24:21 für Vilshofen).

Mit diesem Sieg hat sich die Turngemeinde die Herbstmeisterschaft bereits gesichert.

Es spielten: Florent Llumnica (69, 10/6, 1 Dreier), Till Niederfeilner (14, 3/2), Ardit Kabashi (6), David Höng (4), Ognjen Kacavenda, Andreas Messner, Stefan Wenzl.

 

Letzte Änderung am Sonntag, 10 Dezember 2017 07:19

Weiterhin ungeschlagen kehrten unsere U16-Basketballeraus dem Bayerischen Wald zurück: Mit 119:31 besiegten sie die SSG Zwiesel deutlich.

Obwohl sie nur zu fünft anrücken konnten und keine Wechselmöglichkeit hatten, zeigten sie zum Erstaunen der gegnerischen Trainerin bis zum Schluss keinerlei Ermüdungserscheinungen. Wieder einmal konnte Florent Llumnica schalten und walten wie er wollte. Dabei  hielt er sich auf Weisung des Trainers Jakob Bauer diesmal angesichts dessen, dass der Sieg gegen den Zwieseler Neuling von Anfang an nicht infrage stand, weitgehend zurück und versuchte die Mitspieler zu bedienen. Auch Till Niederfeilner, unser zweitbeste Korbjäger, folgte dieser Auflage. Das beabsichtigte Ziel wurde erreicht: Die für die Teamkameraden  generierten Chancen wurden genutzt und keiner in der Mannschaft blieb ohne Punkte. Jakob Bauer zeigte sich denn auch sehr zufrieden: „ Wir haben heute mehr als Mannschaft agiert und bei manchen Aktionen selbst- und verantwortungsbewusster reagiert.“

Es spielten: Florent Llumnica (48, 4/2), Till Niederfeilner (27, 4/1), David Höng (17, 2/1), Stefan Wenzl (17, 3/1), Ognjen Kacavenda (10).

Sicher nachhause gefahren haben unserer Basketball-Herren ihren Sieg in Straubing. Mit 49:72 mussten die Gäuboden-Städter Federn lassen.

Freilich hatten wir diesmal wieder erfahrene Punktesammler und den Rebound-König Andi Kuhn in unseren Reihen. Trotzdem geriet die Begegnung zunächst zu einer Hängepartie: erstes Viertel 16:17 aus unserer Sicht. Wie in fast jedem der bisherigen fünf Ligaspiele musste sich erneut erst ein Team ungewohnter Zusammensetzung aneinander gewöhnen.  Das klappte im zweiten Viertel (25:13 für uns) aber schon recht passabel und setzte sich die übrigen Spielabschnitte (21:13, 10:6) fort. Obwohl  gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm erwies sich Jakob Bauer wieder als sicherer Korbgetterund neben Felix Brandl  zeigte sich gegen Schluss zudem auch Neuzugang Lukas Englisch recht zielsicher. Mannschafts-Coach Brandl ungeachtet des Erfolgs etwas genervt: „Neugierig bin ich, wann wir endlich einmal mit einer eingespielten Topp-Aufstellung antreten können!“

Es spielten: Jakob Bauer (20, 3/3, 3 Dreier), Andi Kuhn (18, 6/4), Felix Brandl (10, 4/0, 2 Dreier), Lukas Englisch (10), Arthur Schmidt (8, 5/2), Veith Gerlach (4), Jeremias Grum (2).

Ein eigentlich überraschender Erfolg.

Bis zur Halbzeitpause (53:46 aus Sonnener Sicht) hatte alles auf Heimsieg gedeutet. Die Sunnies spielten wie aus einem Guss, überliefen unsere Abwehr ein ums andere Mal  und wechselten sich im Punkten ab. Beim uns fanden dagegen nur Florent Llumnica und Till Niederfeilner das Ziel. Dann aber wendete sich das Blatt: Wir wuchsen in der Defense über uns hinaus und bremsten das Heimteam mehr und mehr ein, während die Waldler sich an unserem Topscorer Florent (92 Punkte!) nach wie vor die Zähne ausbissen. Er war einfach nicht zu halten und verstand es zudem Verteidigung  und Offense großartig zu organisieren. Eine sehenswerte Partie!

Es spielten: Florent Llumnica (92, 14/8), Till Niederfeilner (18, 4/4), David Höng (2), Ardit Kabashi, Ognjen Kacavenda, Stefan Wenzl.

Einen ansehnlichen Auftritt lieferten unsere U18-Basketballer bei ihrer Saison-Premiere. Mit 100:55 schickten sie die Gäste aus Landshut nachhause.

Dabei sah es angesichts dessen, dass wir nur fünf Mann aufbieten konnten, vor Beginn der Partie alles andere als rosig für uns aus. Aber als das Miniteam einen furiosen Start hinlegte und die Landshuter im ersten Viertel gleich 26:9 überfuhr, waren die Bedenken verflogen. Man musste nur unter allen Umständen vermeiden einen Spieler durch Foulkonto-Überschreitung zu verlieren. Ein Sieg In Unterzahl wäre nicht drin gewesen. Aber dieser Worst Case trat nicht ein – die Mannschaft agierte routiniert genug und trumpfte auch im nächsten Spielabschnitt groß auf (20:12). Was da abgeliefert wurde war teilweise Basketball vom Feinsten: Abfangen von Pässen, Ball-Stealings, Schnellangriffe am laufenden Band, Durchtanken zum Korb mit zum Teil spektakulären Abschlüssen. Während der Gegner mit unserer Zonendeckung nicht zurande kam und sich zwangsweise auf Weitwürfe verlegen musste. Selbst der wegen fehlender Wechselmöglichkeiten zu befürchtende Konditionsverlust war nicht zu verzeichnen und so legten wir in der zweiten Halbzeit sogar noch eins drauf (drittes Viertel 31:19, letztes Viertel 23:15).

Es spielten: Jeremias Grum (29, 5/3, 2 Dreier), Florent Llumnica (29, 2/1), Altin Kabashi (28, 2/0), Till Niederfeilner (10), Maximilian Schmieder (4).

Jakob Bauer zur desaströsen 35:73-Niederlage unserer Herren gegen Passau III in Passau: „Unser Spiel war indiskutabel. Wir waren völlig von der Rolle. Normal haben wir eher mit Unterbesetzung zu kämpfen. Diesmal standen wir uns fast gegenseitig auf den Füßen. Unsere fünf Jugendlichen sind gut, aber es mangelt ihnen für die Herrenliga noch an Erfahrung.“

TG Vilshofen: Jakob Bauer (12, 4/2, 2 Dreier), Marco Mühl (8, 2/1, 1 Dreier), Jeremias Grum (6, 2/1, 1 Dreier), Johannes Listl (4, 2/0), Lucas Englisch (2), Arthur Schmidt (2, 4/2), Florent Llumnica (1, 4/1), Maximilian Schmieder (2/0), Christian Wendl (2/0), Till Niederfeilner.

Erneut einen Doppelerfolg am selben Tag landeten unsere Basketballer  zuhause. Zunächst schlugen die U16-er die DJK SB Straubing 74:68 und anschließend entschieden die Herren das Derby gegen den DJK Sonnen mit 80:61 für sich.

Beides Mal fiel der Sieg nicht leicht. Obwohl die Sunniger, wegen kurzfristiger Erkrankungsfälle, nur mit sechs Mann antreten konnten und ihnen wichtige Spieler fehlten, hatten die  Herren teilweise hart zu kämpfen. Auch ihnen fiel nämlich unter anderem mit Felix Brandl in letzter Sekunde ein Topscorer gesundheitlich angeschlagen aus. Zudem waren sie am Anfang vom Wurf-Pech wie selten zuvor verfolgt, so dass es ihnen nicht gelang sich vom Gegner abzusetzen. Die Gäste verstanden es Anschluss zu halten: erstes Viertel 13:12 aus unserer Sicht. Zwar gelang es im zweiten Spielabschnitt dank des groß auftrumpfenden Teamchefs Jakob Bauer eine Zehnpunkteführung zu erarbeiten, aber der Gäste-Coach Paul Stone, wurde seinem Ruf als Trainerfuchs wieder einmal gerecht. In der Pause stellte er seine Mannschaft geschickt auf das Spiel unseres Topscorers ein und konnte so dessen Trefferserie etwas reduzieren. Freilich schaffte es unser Center Simon Schlierf einen Teil der in der Folge daher nicht zustande kommenden Körbe zu produzieren und im dritten Viertel zumindest ein 17:17 zu halten. In der Endphase schlug dann aber die dünne Spielerdecke der Gäste zu Buche und nicht nur Jakob Bauer, sondern auch Center Marco Mühl punkteten fast nach Lust und Laune und am Ende hatte sich jeder unserer Spieler in die Scorerliste eingetragen. Auch wenn sich die Sunninger Matthias Hofmann und Philipp Reischl noch so dagegenstemmten – es reichte nicht mehr.

Es spielten: Jakob Bauer (33, 6/4, 3 Dreier), Marco Mühl (17,  4/4, 1 Dreier), Simon Schlierf (11, 2/1), Johannes Listl (7, 1 Dreier), Jeremias Grum (4), Maximilian Schmieder (3, 1 Dreier), Sonlli Sanchez /2), Arthur Schmidt (2), Bernhard Glessinger (1, 2/1).

Gar nur zu fünft standen unsere U16-er den zu neunt angereisten Straubingern gegenüber. Trotzdem kämpften sie die Gäuboden-Städter bravourös nieder und das obwohl diese Ältere als erlaubt in ihren Reihen hatten. Nur das dritte Viertel mussten wir 20:24 abgeben. Alle übrigen Spielabschnitte entschieden wir für uns (21:17, 18:15, 15:12). Coach Jakob Bauer lobte besonders die überragende Leistung seines Ausnahmespielers Florent Llumnica und den sich inzwischen von Spiel zu Spiel steigerndem Till Niederfeilner, aber auch den Zusammenhalt und das Füreinander-Einstehen im Team, das den Sieg ausgemacht habe. Sein Fazit: „Ohne diese Einstellung im Team hätten es die zwei nicht reißen können.“

Es spielten: Florent Llumnica (47, 9/5), Till Niederfeilner (25, 1 Dreier), Stefan Wenzl (2), Daniel Höng, Ognjen Kacavenda.

Trotz des sicheren 71:47-Sieges war die Partie unserer U16-Basketballer in Plattling kein Spaziergang. Der Hausherr zeigte sich stark verbessert und holte sich, wenn auch nur knapp (14:13), sogar ein Viertel.

Freilich zog Spielmacher Florent Llumnica bei weitem nicht alle Register, um seine persönliche Punktestatistik zu puschen, sondern verlagerte Chancen auf die Mitspieler. Und diese verstanden das zu nutzen: Keiner im Team blieb ohne Punkte! Weiterhin in aufsteigender Form präsentierte sich Till Niederfeilner, der sich unterm Brett sowohl im Angriff wie in der Verteidigung energisch durchsetzte. Insbesondere vor der Halbzeitpause beherrschten wir das Feld (22:14, 21:6). Nach kurzem Durchhänger im dritten Viertel zogen unsere Spieler wieder an und schnappten sich abschließend den Endabschnitt wieder (15:13). Ein standesgemäßer Sieg!

Es spielten: Florent Llumnica (36), Till Niederfeilner (22, 8/4), David Höng (4), Stefan Wenzl (4, 2/0), Ardit Kabashi (3, 2/1), Ognjen Kakavenda (2).

Letzte Änderung am Sonntag, 22 Oktober 2017 17:16

Besetzungsmäßig aus dem Vollen schöpfen konnten unsere Herren-Basketballer bei Ihrem Sieg in Landshut, im Gegensatz zur letzten Begegnung, diesmal nicht gerade. Zwar hatte man acht Mann zur Verfügung, aber es fehlten wichtige Leistungsträger und die Akteure waren nur wenig aufeinander eingespielt, so dass der 92:79-Erfolg lange Zeit auf der Kippe stand.

Wir hatten mit Arthur Schmidt praktisch nur einen Center auf dem Feld, der die Partie deshalb ohne Schnaufpause durchspielen musste. Felix Brandl Normal war diesmal zudem zunächst von ungewohnter Ladehemmung und Treffsicherheitsproblemen geplagt. Gut da einen Jakob Bauer im Team zu haben, der den Gegner nahezu im Alleingang abschoss. Gut ferner, dass man mit dem Neuzugang Lucas Englisch einen Glückstreffer gelandet hat und mit Christian Wendl wieder einer aus der alten Garde zurückgekehrt ist. Und gut sich auf die Jugendspieler Florent Llumnica, Jeremias Grum und Maximilian Schmieder verlassen zu können.

Wir starteten mit einem 9:2 in den ersten zwei Minuten zwar vielversprechend, mussten aber in letzter Sekunde noch einen Dreier und damit den Verlust des ersten Viertels hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt holte nwir uns die Führung jedoch bald wieder zurück (Halbzeitstand 45:37), um sie dann im dritten Viertel (27:17 aus gegnerischer Sicht!), nach einer Reihe von Landshuter Dreiern, erneut abzugeben. Der Eintritt mit einem 60:64-Rückstand in die letzte Phase ließ eine harte Gegenwehr und Mobilisierung aller Kräfte durch die Hausherren erwarten. Doch erstaunlicher Weise reichte deren Luft nur bis zur 35. Minute. Ab da schmolz ihre 76:70-Führung Punkt um Punkt und in der 37-sten schoben erstmals wirr wieder die Nase nach vorn. Landshut verlor den Faden, machte nur noch einen Dreier, während Felix Brandl zu alter Scorer-Qualität zurückfand und mehr als die Hälfte seiner Körbe warf.

Es spielten: Jakob Bauer (41, 8/6, 3 Dreier), Felix Brandl (29, 5/2, 3 Dreier), Lucas Englisch (10, 4/2), Florent Llumnica (5, 4/3), Arthur Schmidt (3, 4/1), Jeremias Grum (2), Christian Wendl (2), Maximilian Schmieder.

Letzte Änderung am Sonntag, 22 Oktober 2017 04:23

Einen Auftakt nach Maß lieferten unsere Herren und die U16: erstere fertigten zuhause Vilsbiburg III mit 85:54 ab und die Jugendlichen schickten ihre Gäste aus Landshut mit 89:64 heim.

Mit der maximal möglichen Spielerzahl 12 – höchst ungewöhnlich für uns – konnte das Herrenteam aufwarten. Freilich kam die zahlenmäßige Stärke nicht von ungefähr. Nach dem Motto „gib der Jugend eine Chance“ hatte man den alten Hasen gleich vier Jugendliche beigesellt. Und das Experiment glückte. Nur einer musste wegen Verletzung passen, die Übrigen - Florent Llumnica, Jeremias Grum und Maximilian Schmieder - konnten in Kurzeinsätzen überzeugen und punkten. Center Andi Kuhn ließ von Anfang an keinen Zweifel, wer aus der Partie als Sieger hervorgehen würde. Gleich wo - ob in der Defense oder am gegnerischen Brett - entschied er jeden Rebound für sich und trug neben Jakob Bauer entscheidend zum Vorsprung gleich in den ersten beiden Vierteln (20:8 und 26:9) bei. Trotz geringer Übungszeit für das Zusammenspiel in der ungewohnten Besetzung, harmonierte Jung und Alt erstaunlich gut und wenn es zwischendurch mal kurz brannte (3./4.Viertel: 20:20 bzw. 19:17), rissen es die Routiniers Felix Brandl und Arthur Schmidt wieder heraus. Eine insgesamt überzeugende Vorstellung!

TG Vilshofen: Andi Kuhn (31, 11/5), Jakob Bauer (14, 6/5, 1 Dreier), Felix Brandl (12), Arthur Schmidt (9, 4/3), Florent Llumnica (4), Simon Schlierf (4, 2/0), Marco Mühl (3, 1 Dreier), Jeremias Grum (2), Amar Nuha (2), Sonlly Sanchez (2, 2/2), Maximilian Schmieder (2), Till Niederfeilner (verletzt).

Nicht weniger glänzend das Auftreten unserer U16. Nur das dritte Viertel musste sie knapp an die Landshuter abgeben (21:23). Alle anderen holten sich die Youngsters in überzeugender Manier: 25:12, 24:15 und 19:14). Kapitän Florent Llumnica war wieder einmal nicht zu halten, wurde Topscorer des Tages und verstand es daneben aber auch seine Mitspieler einzusetzen. Mit einem deutlichen Leistungssprung wartete Till Niederfeilner auf, der sich selbstsicherer durchsetze. Unauffällige Spielweise, aber steigend effektiv: David Höng. Ein Team, das sich sehen lassen kann!

TG Vilshofen: Florent Llumnica (58, 11/8), Till Niederfeilner (24, 9/6), David Höng (6), Daniel Ulmer (1, 2/1), Ardit Kabashi (2/0), Ognjen Kacavenda, Stefan Wenzl.

Mit einem klarem 80:58-Sieg beendeten unserer Herren in Zwiesel in einem Nachholspiel den Bezirksklassen-Ligabetrieb und sicherten sich damit den zweiten Platz.

Eigentlich kein überraschender Spielausgang - empfing doch in dieser Partie der Letzte den Tabellenzweiten. Aber - nachdem wir wiedermal mit einem stark reduzierten Team anrücken mussten, in dem eine Reihe von Topscorern fehlte und wir zudem kurz vor der Abfahrt, wegen Verwicklung in einen Verkehrsunfall, auch noch der Aufbauspieler verloren – keine Selbstverständlichkeit. Zwangsläufig kam es zu ungewöhnlicher Aufgabenverteilung. So war Center und „Oberrebounder“ Andi Kuhn gezwungen den Ballvortrag zu übernehmen und sah sich Altin Kabashi als U18er in der Pflicht die abwesenden Punktemacher wirkungsvoll zu vertreten. Das Taktik-Konzept ging unter anderem vor allem auch deswegen erstaunlich gut auf, weil der zum Playmaker umfunktionierte Andi es, trotz der ungewohnten Position, verstand seinen üblichen, hohen Punktebeitrag zu liefern.

Wir gaben das Spiel nie aus der Hand und holten uns mit Ausnahme des dritten Spielabschnitts, der 21:24 verloren ging, alle übrigen Viertel (15:10, 18:12, 26:12). Keiner blieb ohne Punkte und keiner lief Gefahr das Foulkonto zu überziehen – nicht unwichtig angesichts unserer geringen Spielerzahl.

Es spielten: Andi Kuhn (35, 8/3, 2 Dreier), Altin Kabashi (22, 12/6), Jürgen Zitzlsperger (8), Marco Mühl (6), Arthur Schmidt (5, 4/1), Christopher Ziesch (4).

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