Warum Sport so wichtig ist?

Be­weg dich! – War­um Spiel und Sport so wich­tig sind

Spielen ist für Kinder wichtig, denn im Spiel wird viel gelernt. Kinder lernen mit anderen gut auszukommen, sich zu einigen, auf neue Menschen einzugehen. Sie lernen, dass man nicht immer gewinnen kann und auch mal verlieren muss. Kinder sind super kreativ und haben viele neue Ideen. Aber nicht nur das: Die Bewegung schult die eigene Koordination und das Denkvermögen, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen – das alles wird im Spiel gelernt.
Studien belegen auch: Wer sich viel bewegt, fühlt sich ausgelassener und und lebt gesünder.

Daher ist eine frühkindliche Heranführung an den Sport besonders wichtig. Selbstverständlich sind damit keine Leistungsstunden am Tennisplatz gemeint. Aus diesem Grund bieten wir beispielsweise Kinderturnen oder spielerische Tanzstunden an. Und für die ganz Kleinen haben wir auch ein Eltern-Kind-Turnen im Angebot.

Warum Sport für die Gesundheit der Jugendlichen so wichtig ist?

Sport stärkt die Gesundheit

Sport und Bewegung ist auch für Jugendliche besonders wichtig. Neben der allgemeinen Fitness profitieren dadurch vor allem der gesunde Knochenbau und eine stabile Muskulatur. Wissenschaftler aus Montreal haben gezeigt, dass vor allem die Phase zwischen 10 und 14 Jahren bei Mädchen und zwischen 12 und 16 Jahren bei Jungen eine große Rolle spielt. In dieser Zeit entwickeln sich 36 Prozent des Skelettes, welches durch Sport gezielt gestärkt wird.

Sport macht emotional stabiler

Emotionale Probleme und Beziehungsschwierigkeiten mit Gleichaltrigen sind umso öfter anzutreffen, je weniger die Jugendlichen sportlich aktiv sind, so die Forschungsergebnisse. Denn bei Jugendlichen, die öfter Sport treiben, wächst zusammen mit der tatsächlichen Leistungsfähigkeit auch die selbst eingeschätzte Fitness. Das Selbstwertgefühl steigt. „Jugendliche suchen oft nach Wegen, ihre eigenen Kräfte auszuleben und die Leistungskraft zu steigern. Sie denken dabei weniger an Risikovermeidung als an Möglichkeiten einer positiven Selbsterfahrung. Das Erleben eigener körperlicher Kraft und Ausdauer hat dabei eine zentrale Bedeutung“, erklärt Studienbeteiligte Dr. Susanne Tittlbach.

Wie die Wissenschaftler zeigen konnten, gelten diese Zusammenhänge unabhängig vom Sozialstatus der Jugendlichen. Sportliche Aktivitäten, beispielsweise in Vereinen, scheinen daher besonders geeignet, das emotionale Wohlbefinden und die Kontaktfähigkeit von Jugendlichen zu steigern.

Neben einer Basketballmannschaft und einer Turnerinnengruppe bieten wir Karate, Tischtennis, Leichtathletik und noch vieles mehr an. Sehen Sie selbst.

Sport ist wirklich oft die beste Medizin.

Tatsächlich kann die Bedeutung von Sport gar nicht oft genug betont werden. Heute weiß man, dass sich Sport auf beinahe jeden Teil von Körper, Geist und Seele positiv auswirkt. Doch während die meisten Kinder und Jugendlichen unter anderem beim Schulsport und in Sportvereinen noch halbwegs zuverlässig in Bewegung kommen, vernachlässigen 50 Prozent der erwachsenen Deutschen das regelmäßige Sportprogramm. Dabei sollte Sport unbedingt zu unserem Alltag dazugehören. 2 bis 3 Mal in der Woche und dann am besten mindestens 30 Minuten am Stück gelten als ideal, um die Gesundheit nachhaltig zu verbessern.

Die Liste der positiven Auswirkungen auf Körper und Geist ist lang. Einen kleinen Ausschnitt hier:

  • Zivilisationskrankheiten vorbeugen, Beispiel Herz-Kreislauf-System. Moderater Ausdauersport regt die Durchblutung an, reguliert Puls und Atmung, senkt den Blutdruck und die Blutgefäße flexibel.
  • Gehirn auf Trab halten. Die durch Sport angekurbelte Durchblutung versorgt auch unsere Denkzentrale mit Sauerstoff und ausreichend Nährstoffen – das hält bis in hohe Alter spürbar geistig wach.
  • Folgen chronischer Erkrankungen positiv beeinflussen, Beispiel Diabetes.Sport erhöht die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen. In der Folge verbessern sich etwa bei Typ 2 Diabetikern die Blutzuckerwerte, Typ 1 Diabetiker kommen mit weniger Insulin aus.
  • Erleichterung des Gewichtsmanagements. Durch Sport und auch unmittelbar im Anschluss daran verbrennen wir deutlich mehr Kalorien als in Ruhe. Bauen wir eine kräftige Muskulatur auf, sorgt diese sogar für einen dauerhaft höheren Grundumsatz. Das heißt eine trainierte Person verbrennt selbst im Ruhezustand mehr Kalorien als eine Person, die keinen oder nur sehr selten Sport treibt.
  • Knochen stabil halten. Jeder körperliche Reiz, sei es beim Kraftsport oder Wandern, regt den Körper dazu an, mehr Knochensubstanz zu bilden. Das bedeutet, die Knochen werden stabiler. Das ist besonders wichtig, denn ab dem 35. bis 40. Lebensjahr beginnt unser Körper nachweislich, Knochensubstanz abzubauen.
  • Psychische Verfassung verbessern. Neben den positiven Auswirkungen auf unseren Körper ist Sport für unsere Psyche und unser Wohlbefinden sehr wichtig. Während wir Sport treiben, setzt unser Körper die Glückshormone Endorphin und Dopamin frei und hat damit einen ähnlichen Effekt auf unseren Körper wie Alkohol, Zigaretten oder Drogen – nur einen viiiel gesünderen. Daher kann Sport sogar dabei helfen, gegen Süchte anzukämpfen. Gleichzeitig wird durch die körperliche Betätigung Stress abgebaut, das macht uns ruhiger und kann Angststörungen lindern. Indem Sport uns ein positives Körpergefühl schenkt, kann er sogar unser Selbstbewusstsein steigern.

Wichtig zu wissen: Um all diese positiven Effekte abzurufen, ist ausdrücklich kein leistungsorientierter Sport nötig. Einige wenige Stunden pro Woche sind mehr als ausreichend. Neben Fußball und Basketball bieten wir auch insbesondere eine Fitnessgymnastik für Erwachsene mittleren und höheren Alters an.

Fit im Alter

Wer träumt nicht davon, lange fit und gesund zu bleiben? Doch im Laufe der Jahre baut unser Körper immer weiter ab. Es zwickt und schmerzt, Muskeln bilden sich zurück und die Gelenke versteifen. Diese ganz natürlichen Alterserscheinungen führen bei vielen Senioren dazu, dass sie körperliche Anstrengung gänzlich vermeiden. Ein Teufelskreis: Denn nur, wenn der Körper durch aktives Training gefordert und gefördert wird, kann Abbauerscheinungen effektiv entgegengewirkt werden. Bewegung und Sport bilden damit wichtige Bausteine, um auch im Alter fit, belastbar und gesund zu bleiben.

Alterskrankheiten gezielt entgegenwirken

Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein wichtiger Baustein, um bestimmten Alterskrankheiten vorzubeugen, Osteoporose etwa. Diese hat sich zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. In Deutschland leiden laut Weltgesundheitsorganisation WHO rund 6 Millionen Menschen unter Knochenschwund. Besonders stark sind Frauen nach den Wechseljahren betroffen. Krafttraining, das den Aufbau neuer Knochenmasse anregt, kann Osteoporose vorbeugen. Ausreichend körperliche Bewegung wirkt sich zudem förderlich auf die geistige Gesundheit aus. Das Zusammenspiel von ausgewogener Ernährung, einem gesunden, rauchfreien Lebensstil und körperlicher Aktivität kann Demenz- und Alzheimererkrankungen entgegenwirken. Zudem ist Bewegung für die Herzgesundheit essentiell.

Schon 2,5 Stunden pro Woche genügen

Für einen positiven gesundheitlichen Effekt sollten Menschen über 65 Jahren mindestens 2,5 Stunden pro Woche Bewegung mittlerer Intensität oder 75 Minuten höherer Intensität durchführen. Zwei Mal die Woche empfiehlt sich zusätzlich ein gezieltes Training zur Muskelstärkung und Gleichgewichtsförderung. Übungen mittlerer und höherer Intensität können auch kombiniert werden. Idealerweise werden die Bewegungseinheiten auf möglichst viele Wochentage verteilt. 

Schauen Sie doch beispielsweise unter Gymnastik, ob etwas für Sie dabei ist.

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